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Gärtnerhof CO2 Kompensation





Gärtnerhof


Der Gärtnerhof wurde 1996 am Gelände einer Gemüsegärtnerei im 22. Wiener Gemeindebezirk gegründet und ist eine Beschäftigungstherapiewerkstätte des
Verein GEMEINWESENINTEGRATION & NORMALISIERUNG


Der Verein für Gemeinwesenintegration und Normalisierung (GIN) bietet Assistenz und Begleitung für Menschen mit geistiger oder Mehrfachbehinderung in Wohngemeinschaften, Trainingswohnungen und in der eigenen Wohnung.
In verschiedenen Werkstattprojekten bietet er Beschäftigungstherapiemöglichkeiten und geschützte Arbeitsplätze an. Ziel ist es, durch ein entsprechendes sozialpädagogisch-methodisches Vorgehen die Selbständigkeit und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Klienten ständig zu verbessern, um ihn in jedem Lebensbereich zunehmend von Begleitung unabhängiger zu machen.

Am Gärtnerhof läuft die Produktion auf der gepachteten Fläche von über 1ha (Freilandfläche und Glashäuser).
Der Gärtnerhof ist eine vom österreichischen Ernteverband anerkannte und geprüfte Biogärtnerei in der Menschen mit intellektueller und mehrfacher Behinderung nach organisch-biologischen Richtlinien diverse Kräuter und Gemüsearten anbauen. Der Betrieb ist Mitglied und Vermehrungsbetrieb des Vereins „Arche Noah“, der sich um eine Erhaltung von Sortenraritäten und -spezialitäten bemüht.
Ein wichtiger Leitsatz unserer Beschäftigungstherapie-Einrichtung lautet
„Sinnvolle Arbeit durch wertvolle Produkte“.

Gesundes Biogemüse vom Gärtnerhof GIN bedarf keines „Behindertenbonus“ um gekauft zu werden.


Durch ein vielfältiges Beschäftigungsangebot im Jahresrhythmus der Natur wird den Klienten das Verständnis für biologische Zusammenhänge deutlich gemacht. Gleichzeitig wird aber auch der therapeutische Effekt der Gartenarbeit genützt. Der Wert der eigenen Arbeit wird durch eine kontinuierliche Mitarbeit aller Klienten von der Anzucht, Aussaat, Pflege, Ernte über die Weiterverarbeitung der Pflanzen bis hin zum Verkauf dargestellt. Durch die Arbeit mit Pflanzen finden diese Menschen eine sinnvolle Beschäftigung, wodurch therapeutische und sozialintegrative Ziele verfolgt werden.

Ist Gemüse gleich Gemüse!?

• Durch die jahrelange biologische Bewirtschaftung wächst auf unseren Böden Gemüse hervorragender Qualität.
• Der Anbau im Glashaus und im Freiland ermöglicht uns ein breites Spektrum an saisonalem Gemüse anzubieten, das frisch geerntet auf den Markt kommt.
• Unsere Erzeugnisse werden ohne Einsatz von schweren Maschinen gezogen und gepflegt. Ein optimales Gedeihen wird durch eine dementsprechend intensive und individuelle Pflege der Pflanzen erreicht.
• Als Mitglied der Arche Noah vermehren und produzieren wir unter anderem wieder entdeckte Pflanzen und besonders schmackhafte Sortenraritäten.
• Verkauft wird ausschließlich eigenes biologisches Gemüse. Nur frische Bioware von höchster Qualität kommt auf den Markt.

Den Unterschied schmeckt man!

Jeden Samstag (von Mai bis November) werden an zwei Märkten (Kutschkermarkt 1180 Wien und Yppenmarkt 1160 Wien) die Produkte der Gärtnerei angeboten. Ebenso bietet der Gärtnerhof eine wöchentliche Hauszustellung für private Kunden an und beliefert Gastronomie und Biohändler. Weiters ist von Montag bis Freitag ein ab Hof Einkauf möglich.

Arbeitsbereiche

Anzucht, Anbau und Verarbeitung geschehen nach biologischen Anbaumethoden unter Kontrolle des Ernte-Verbands (Nr.: AT-N-01-BIO-2858). Kreativität, Neugier und Experimentierfreudigkeit von Anfang an ließen unser Gemüseangebot auf derzeit stolze 150 Gemüse- und Kräutersorten anwachsen.

Nachstehend werden die verschiedenen Arbeitsbereiche des Gärtnerhofes beschrieben:

Glashäuser

Zwei ungeheizte Glashäuser (400 und 1900 m2) sind die am intensivsten genutzten Flächen des Gärtnerhofs. Hier werden von April bis November ein umfangreiches Sortiment an Gemüse- und Kräuterarten in Flächen- und Reihenkulturen produziert, wobei die Arbeiten von der Aussaat bis zur Ernte ausschließlich manuell erfolgen. Für ein optimales Wachstum werden die speziellen Erfordernisse einer jeden Pflanzenart durch die Art der Pflege (an Schnüren anbringen, Achsel- und Seitentriebe ausgeizen und entspitzen) und Bewässerung (Ober- oder Tröpfchenbewässerung) fachkundig berücksichtigt. Neben dem Anbau von Marktgemüse und Rohstoffen für die Produktveredelung werden hier auch Versuchskulturen mit alten, seltenen und exotischen Kulturarten und –sorten unterhalten.

Freilandfelder

Auf zwei Feldern werden Freilandkulturen angebaut. Hier wird großteils der Boden in Viertelrotation (1/4 sind Brache, bzw. Gründüngung) bewirtschaftet, auf einer kleineren Fläche sind für jeweils drei bis vier Jahre Dauerkulturen angelegt.

Ernte, Lagerung und Verkauf

Für einen guten Ertrag ist der Zeitpunkt der Ernte entscheidend. Manche Gemüsesorten müssen in der Hochsaison täglich morgens gepflückt werden, bei anderen genügt eine zwei- bis dreimal wöchentliche Durchsicht. Für die kurzfristige Lagerung in einem der Kühlhäuser wird das Gemüse gewaschen und in Kisten verpackt. Der Verkauf findet primär an Samstagen auf diversen Märkten und an Mittwochen über den speziellen Liefer-Service des Gärtnerhofes statt. Für Kunden, die den Ab-Hof-Verkauf nutzen, wird jeweils individuell geerntet, bzw. genießen diese Personen gerne das Verweilen und das Erlebnis des Selbst-Erntens. Bei Überkapazitäten einzelner Erzeugnisse wird auch zu geringerem Erlös an Großhändler und umliegende Restaurants verkauft.

Kompost

Alle biogene Abfälle des Hofes werden fachgerecht kompostiert. Bis der einzig erlaubte Dünger in die Böden eingefräst werden kann, muss der Kompost mehrmals umgesetzt und nach einer zwölfmonatigen Lagerung gesiebt werden. Zusätzlich bezieht der Gärtnerhof jährlich Biokompost vom Stadtgut Lobau, der bevorzugt in den Glashäusern ausgebracht wird, da er unkrautfreier ist als der hofeigene.

Vermehrungszelle

Ab Mitte Jänner werden in einem beheizten Bereich eines Glashauses verschiedenste Jungpflanzen in Anzuchttöpfen und selbst hergestellten Pressbällen ausgesät und vorgezogen.

Werkstatt, Teehütte und Winterarbeit

In der Teehütte werden im Sommer Teeblumen- und Kräuter in Bünden getrocknet und in Stoffsäcken gelagert um sie im Winter durch Rebeln, Mischen und Abfüllen gemeinsam mit Gestecken aus Zierblumen zum Verkauf vorzubereiten. Die weniger arbeitsintensive Zeit im Winter wird darüber hinaus im Mehrzweckraum mit angeschlossener Tischlerwerkstatt zur Produktion von Vogelhäuschen und anderen kreativen Holzarbeiten, die vorzugsweise auf Oster- und Weihnachtsmärkten angeboten werden, genützt.
Die kalte Jahreszeit eignet sich auch zur Wartung, Reparatur und Säuberung von Arbeitsgeräten- und bereichen (insbesondere der Bewässerungsanlage), ebenso wie zum Schnitt der Hecken und Gehölze entlang des Geländes.

Küche

Das Mittagessen wird jeden Tag selbst gekocht, möglichst unter Verarbeitung hofeigener Produkte, soweit es eine ausgewogene Ernährung zulässt. Rund ums Jahr bzw. zur Saison der Früchte werden in der Küche Säfte, Sirup, Marmeladen und Chutneys hergestellt. Die Küche ist aber auch der soziale und kommunikative Mittelpunkt des Gärtnerhofes, wo sich mehrmals täglich alle Teammitglieder sammeln, wo Begrüßung, Arbeitseinteilung und Verabschiedung stattfinden, wo aber auch Raum für Besprechungen und Diskussionen ist.

Tierhaltung

In Zusammenarbeit mit dem VEGH (Verein zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen) werden zur Schneckenbekämpfung am Gärtnerhof Haubenenten gehalten.


Sortenwahl

Von jedem Gemüse werden, wenn möglich, mehrere Sorten angebaut, um den Kunden am Markt und ab Hof eine große Auswahl zu bieten, sowie den Kunden und Klienten die Vielfalt der gärtnerischen Produktion näherzubringen, und natürlich, um saisonangepasste Sorten zu verwenden:
Kürbis (Hokkaido, Red Kuri, Butternut Waltham, Muscade de Provence, Langer von Neapel, Futsu Black, Zierkürbisse)
Paradeiser (Fleischtomaten Cuor die Bue, Marmande, Cocktailtomaten Zuckertraube, Yellow Submarine, Salattomaten Kremser Perle, Matina, Rheinlands Ruhm, Green Zebra, Oranos, Black Plum, Reisetomate)
Stangenbohne (Blauhilde,Goldenes Band, Ura, Forellenbohne)
Paprika und Pfefferoni (Quadrato di Asti giallo & rosso, de Cayenne, Kirsch, Gelber Block)

Zur Bekämpfung von Schädlingen (Läuse, Spinnmilbe,...) auf Dauerkulturen (Tomaten, Gurken,...) in den Glashäusern werden eigens gezüchtete Nützlinge von Biohelp eingesetzt. Wichtig ist hierbei der rechtzeitige Einsatz der jeweiligen Nützlinge. www.biohelp.at/

Das Team besteht derzeit aus drei ständigen Betreuern, einem Zivildiener und neun männlichen Klienten. Jeder aus dem Betreuer-Team, bestehend aus einer Frau und zwei Männern, wobei einer gleichzeitig die organisationale Leitung inne hat, verfügt über mindestens zwei Ausbildungen, wodurch das mulitprofessionelle Team über Kompetenzen in Psychotherapie, Sozialarbeit, Schulpädagogik, Behindertenarbeit, Landwirtschaft und Forstwirtschaft verfügt. Unbedingt zu erwähnen ist auch die Mithilfe von unserem Verpächter Herr Rudolf Klein, der dem
Gärtnereiteam jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht.

Finanzierung und Förderung

Der Verein GIN wird durch Tagsätze des FSW, nach dem WBHG gefördert.
Die Verkaufserlöse werden wieder in den Gärtnerhof investiert.
z.B. Anschaffung von Kühlhäusern zur Lagerung des Feingemüses, Instandhaltung der teilweise sich in schlechtem Zustand befindlichen Glashäuser, aber auch für diverse Ausflüge, z.B. in Museen, Tierpark oder Schwimmbad, die (jahreszeitlich bedingt) vor allem im Winter stattfinden.

by Magdalena Waldbauer, Sozialpädagogin des Gärtnerhof GIN

CO2 Kompensation



To Race or not to race?

Der Kartsport ist ein schneller, körperlich fordernder und die Reaktionen fördernder Sport.Vieles spricht für diesen Motorsport und seine Team- bzw. Ausdauerrennen, wie sie die 'Underdogs' überwiegend betreiben. Ein nicht wegzudiskutierendes Manko stellen jedoch die zusätzlich frei gesetzten Emissionen dar, die den Umweltfreundlichen unter uns stets ein Dorn im Auge waren.

Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, die in unserem Hauptbewerb verursachten CO2-Emissionen über das Angebot von „Climate Austria“ klimaschonend zu kompensieren (www.climateaustria.at/). Dies schließt nicht nur die Rennen selbst, sondern auch sämtliche Trainings und Transfers mit ein. Natürlich werden mit diesem Beitrag keine Emissionen ungeschehen gemacht. Doch über die Umrechnung von CO2 in einen Geldbetrag erhält man die Möglichkeit, im Ausmaß der verursachten Emissionen in ausgesuchte Klimaschutzprojekte bzw. Klimatechnologien und somit in unsere Zukunft zu investieren. „Climate Austria“ bietet neben internationalen u.a. auch einige Projekte in Österreich an, im Rahmen derer CO2-Emissionen vermieden werden.

Damit wollen wir natürlich nicht nur unsere so genannten „externen Umweltkosten“ begleichen, sondern eben auch auf diese Möglichkeit der CO2-Kompensation – vor allem für Flugreisen, KFZ und Energiebedarf – aufmerksam machen.

Wem unter unseren Mitgliedern und Sponsoren die dargestellte Zusammenstellung der Daten nicht weitgehend genug sein sollten, der kann gerne die dahinter liegende Kalkulation samt Zusatzinformationen bei uns anfordern.

Race on!


EMISSIONEN: AIM-Saison 'Underdogs' & 'URT' 2008/9
 
I: AIM (Rennen): 5 Rennen Training: 15 Trainings á 1h
13 h 6 Ø Raceranzahl
2 Karts 4 Ø l / h
4,5 l / h, Kart 360 l gesamt
130 h gesamt 2,3 kg/l Literaturwert
585 l gesamt
2,3 kg/l Literaturwert
1.346 kg CO2 828 kg CO2
 
II: Transfers: (AIM-Transfer-km mittels google-maps-Routenplaner ermittelt)
6 KFZ
4.140 km AIM (Diesel)
4.360 km Trainings (Diesel)
8.500 km gesamt (Diesel)
1.321 kg CO2
Summe Karts (I.): 2.174 kg CO2 Karts gesamt
12.600 km-Äquivalent Benzin
CO2-Rechner: 12.600 km-Äqu. Benzin (= 2,86t CO2)
Climate Partner 8.500 km Transfer gesamt (Diesel)
3,516 t CO2
70,14 € CO2-Kompensation